Zum Grünen Strand der Spree

seit über 125 Jahren

Unser Restaurant bietet in zwei Räumen 170 Personen Platz. Das macht unser Haus zu einem idealen Anlaufpunkt auch für große Reisegruppen.

Ob vor der Kahnfahrt zum Mittagessen oder nach der Kahnfahrt zum Kaffee:
Bei uns finden Sie immer ein Plätzchen und eine nette Bedienung, die Ihren Aufenthalt bei uns zu einem typisch Spreewälder Erlebnis macht.

In unseren Bauernstuben finden bis zu 70 Personen eine Möglichkeit für eine Feier oder zum gemütlichen Essen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir erfüllen Ihnen gern Ihre Wünsche. In den Wintermonaten bieten die Bauernstuben mit den Kohle beheizten Kachelöfen eine gemütliche Stimmung zum Aufwärmen bei Tee, Grog oder Glühwein.

Es gibt nichts Schöneres, als an einem sonnigen Nachmittag auf unserer teilweise überdachten Terrasse beim Kaffee mit frischem Kuchen, Plinsen oder den “Spreewälder Windbeuteln” dem Treiben auf dem Hafen und der Straße zuzuschauen und die Seele baumeln zu lassen. Hier kann man Stunden verbringen!

Einmalig ist der über 150 Jahre alte Weinstock, der bereits am Anfang des vergangenen Jahrhunderts eine Größe erreicht
hatte, um ihn im Rahmen des Anbaus der ersten Varanda zu umbauen. Noch heute schlägt er jedes Jahr auch im Gastraum aus, und trägt teilweise außerhalb bis zu 2 Wassereimer Trauben. Dabei wird er niemals gegossen oder gedüngt! Schaue…
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Zusätzliche Informationen

Spreewälder Kost
Was macht den Spreewälder stark?
Kneedeln, Leineel und Quark.
Was schmeckt am zur Sonntagsruh?
Kaffee und Plinse dazu.
Was werd er immer lieben?
Gritzwurscht mit großen Grieben.
Was gibt am Mut und Zorn?
Alter Cottbuser Korn.
Was klärt den Kopp bei Mann und Frau?
Saure Gurken aus Lübbenau.

Mit diesem kleinen spreewälder Mundartgedicht - frei nach dem Buch "Die liebe Lausitz" von Otto Lukas - stimmen wir Sie auf unser Angebot an Spreewaldspezialitäten ein.

Die Kost der Spreewälder wurde durch ihre Erwerbszweige geprägt. Im Vordergrund standen die Landwirtschaft mit Gemüseanbau und Rinderzucht, weiterhin Fischerei und Jagd. In Lübbenau kamen die Leineweberei und Bierbrauerei hinzu.
Aus den Gurkeneinlegereien der Ackerbürger entwickelten sich in neuerer Zeit Konservierer- und Meerrettichreibereibetriebe.
Die Lübbenauer brachten ihr Gemüse mit dem Kahn bis nach Berlin und auf dem Landweg bis Dresden. Es wird berichtet, daß Lübbenauer Bier sogar bis nach Kopenhagen gelangte.

Wie sah nun die Kost der Spreewaldbauern bis in das erste Drittel des 20. Jahrhunderts aus?

Erstes Frühstück: in der Regel Milchsuppe, selbstgebackenes Roggenbrot mit Butter aus eigener Herstellung und hausschlachtene Wurst.

Zweites Frühstück: (meist auf dem Felde eingenommen) Brote ("Schnieten"), belegt mit Griebenschmalz und eingelegter Blut-, Leber- und Grützwurst. "Unser Mann" (der Bauer) bekam zuweilen eine "Schinkenschniete".

Hauptmahlzeit: Pellkartoffeln mit "Stippe" oder Quark oder saurer Hering mit Leinöl oder einfache Eintöpfen

Nachmittagskaffee: ("Vesper") entsprach dem zweiten Frühstück.

Abendessen: Pellkartoffeln mit Zwiebel- oder Speckstippe, Quark mit Leinöl oder belegte Brote und sauren Gurken dazu.

Sonn- , Feier- und Festtage
Mittag: "Fisch in Spreewaldsoße", Gerichte vom Haus- oder Wassergeflügel,
Wildbraten oder Bratengerichte vom Fleisch aus dem Pökelfaß.
Vesper: "Kaffee und Plinze" oder hausbackener Streusel-, Quark-, Mohn- oder Obstkuchen

Neugierig geworden?
Dann besuchen Sie uns !

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